Märchenpott

Folge 111 – Märchenstunde: Die drei Gaben

Die drei Gaben keltisch Irland

Wir starten das neue Jahr mit einem Märchen, das nicht nur ziemlich unbekannt sein dürfte, sondern auch mit Klischees und Erwartungen bricht: Das keltische Märchen „Die drei Gaben“.

Die drei Gaben: ein keltisches Märchen

Es war einmal… ein kleiner Bursch, der hatte seine Mutter verloren und sein Vater verheiratete sich zum zweiten Mal. Aber seine Stiefmutter taugte nichts. Zu seiner Nahrung gab sie ihm nichts als alte schimmelige Brotkrusten, und wenn er aufs Feld ging, musste er sie in der Quelle aufweichen, bevor er sie aß. Eines Tages, da er sich neben dem Wasser niedergekauert hatte, ging ein armer Mann vorüber – und da wir uns in einem Märchen befinden, wissen wir, das passiert nicht einfach so, sondern hat Folgen.

Die titelgebenden drei Gaben, die übrigens nichts mit Bechsteins Märchen „Die drei Gaben zu tun haben, spielen dabei natürlich eine Rolle. Und drei Wünsche, die nicht nur absurd sind, sondern diese Geschichte zu einem Märchen machen, wie ihr es unter dem Label “keltisch” wahrscheinlich nicht erwartet hättet.

Jedesmal, wenn ich meine Stiefmutter ansehe, soll sie einen Wind lassen und sich dabei die Hosen beschmutzen.

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Märchenpott-Folge 111 „Die drei Gaben“ könnt ihr euch außerdem hier anhören: