Bei keltischen Märchen denkt ihr wahrscheinlich an mystische Irland-Romantik mit rauhen Landschaften, Druiden, Barden und Magie. Das keltsiche Märchen „Die drei Gaben“ aus unserer Podcast-Folge 112 ist so ganz anders.
Die drei Gaben: Ein etwas anderes keltisches Märchen?
Es war einmal… ein kleiner Bursch, der hatte seine Mutter verloren und sein Vater verheiratete sich zum zweiten Mal. Aber seine Stiefmutter taugte nichts. Zu seiner Nahrung gab sie ihm nichts als alte schimmelige Brotkrusten, und wenn er aufs Feld ging, musste er sie in der Quelle aufweichen, bevor er sie aß. Eines Tages, da er sich neben dem Wasser niedergekauert hatte, ging ein armer Mann vorüber – und da wir uns in einem Märchen befinden, wissen wir, das passiert nicht einfach so, sondern hat Folgen.
Die titelgebenden drei Gaben, die übrigens nichts mit Bechsteins Märchen „Die drei Gaben zu tun haben, spielen dabei natürlich eine Rolle. Und drei Wünsche, die nicht nur absurd sind, sondern diese Geschichte zu einem Märchen machen, wie ihr es unter dem Label “keltisch” wahrscheinlich nicht erwartet hättet.
Jedesmal, wenn ich meine Stiefmutter ansehe, soll sie einen Wind lassen und sich dabei die Hosen beschmutzen.
Ihr findet den Märchenpott auf:
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Märchenpott-Folge 112 „Costantino Fortunato“ könnt ihr euch außerdem hier anhören:
Bildnachweis: Arthur Thiele creator QS:P170,Q1040239, Arthur Thiele Der gestiefelte Kater, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons
