Hans Christian Andersen ist bekannt für Märchen mit melancholischen, oft sogar traurigen Tönen, die nachdenklich machen. Sein Märchen Der Engel hingegen schenkt auch Hoffnung und nimmt sogar dem Tod den Schrecken. Ihr hört es in unserer Folge 109.
Der Engel: Von Hoffnung und dem Sinn des Leidens
Es waren einmal… ein Engel, der erzählte Folgendes: „Jedesmal, wenn ein gutes Kind stirbt, kommt ein Engel Gottes zur Erde hernieder, nimmt das tote Kind auf seine Arme, breitet die großen, weißen Flügel aus und pflückt eine ganze Handvoll Blumen, die er zu Gott hinaufbringt, damit sie dort noch schöner als auf der Erde blühen. Gott drückt sie dort an sein Herz, aber der Blume, die ihm die liebste ist, gibt er einen Kuß, und dann bekommt sie Stimme und kann in der großen Glückseligkeit mitsingen.“
Der Engel erzählte all dies, während er ein totes Kind zum Himmel forttrug – und damit beginnt eine Geschichte voll melancholischer Schönheit, nachdenklich stimmender Tiefe und gesellschaftskritischen Tönen. Typisch Andersen eben.
Und alle sangen sie, klein und groß, samt dem guten, gesegneten Kinde und der armen Feldblume, die verdorrt dagelegen hatte, hingeworfen in den Kehricht des Umziehtages, in der schmalen, dunklen Gasse.
Ihr findet den Märchenpott auf:
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Märchenpott-Folge 109 „Der Engel“ könnt ihr euch außerdem hier anhören:
