Achtung, Verwechslungsgefahr: Der eine oder die andere kennt vielleicht die Verfilmung von „DIe schöne Wassilissa“ von 1940. Unser Märchen in Folge 132 trägt zwar den Titel „Wassilissa die Wunderschöne“, ist aber ein ganz anderes Märchen.
Wassilissa die Wunderschöne
Es war einmal… ein Kaufmann, der hatte eine Tochter, Wassilissa die Wunderschöne. Als die Mutter starb, war das Mädchen acht Jahre alt. Sterbend rief die Kaufmannsfrau ihre Tochter zu sich, zog unter ihrer Decke eine Puppe hervor und sagte: „Wassilissuschka, höre auf meine letzten Worte! Ich sterbe und hinterlasse dir mit meinem mütterlichen Segen diese Puppe. Behalte sie stets bei dir und zeige sie niemand; wenn dir ein Unglück zustößt, gib ihr zu essen und frage sie um Rat. Wenn sie gegessen hat, wird sie dir sagen, wie deinem Kummer abzuhelfen ist.“ Dann segnete die Frau ihre Tochter und starb.
Und da wir im Märchen sind, könnt ihr euch denken, was das bedeutet: Der Mann heiratete neu und Wassilissa bekam eine Stiefmutter und zwei Stiefschwestern, die ihr alles andere als wohlgesonnen waren.
Natürlich dachte sich die Stiefmutter allerlei Schikanen aus, wie sie Wassilissa loswerden kann. Ihr Masterplan: Sie zu Baba Jaga schicken, um Feuer zu holen. Denn von der menschenfressenden Hexe, die tief im Wald lebt in einem Haus mit Hühnerbeinen lebt, ist noch nie jemand zurückgekehrt.
Ob der schönen Wassilissa das gelingt und warum Elena glaubt, eine neue Paraderolle gefunden zu haben, hört ihr in dieser Folge. Viel Spaß!
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Märchenpott-Folge 131 „Wassilissa die Wunderschöne“ könnt ihr euch außerdem hier anhören:
